
Ein hochfunktioneller, formschöner und hochwertiger Kunststoffeimer
MAGIC zur Fermentation von Bioabfall zu eigenem Küchen-Bokashi. Der Einschluss von EM-Keramikpulver in die Plastikwandung des Eimers garantiert einen optimalen Fermentationsvorgang bei geringem Zusatz von unserem trocknem Fertigbokashi
(ProMilieu GARTENBOKASHI, trocken) und EM-Keramikpulver. Inhalt: ca. 11 Liter. Durch den Luft abschließenden Deckel werden Fehlgärungen und schlechte Gerüche verhindert.
Abmessungen/Farbe
Durchmesser: ca. 28 cm
Höhe: ca. 33 cm
Farbe: gelb/grün
Kompostieren beginnt bereits in der Küche
In einem speziellen Behälter, dem Bokashi-Kücheneimer, können Sie schon in der Küche Ihre Küchenabfälle zu wertvollem Dünger verwandeln.
Der Kunststoff dieses Behälters wurde mit EM-Keramikpulver-Zusatz hergestellt und trägt die Schwingungsinformation von EM in sich. Das unterstützt die Umsetzung der Küchenabfälle. Sie benötigen dann als Starter nur noch das ebenfalls bei uns erhältliche ProMilieu GARTENBOKASHI der trockenen Variante. Es besteht aus Effektiven Mikroorganismen (EM), die nach der Fermentation in unserem Hause mit guten Getreidereststoffen und mineralstoffreichen Gesteinsmehlen in ausreichender Anzahl daran haften bleiben. Der Behälter kann in der Küche oder an einem Platz stehen, der von der Küche aus bequem zu erreichen und keinen großen Temperaturschwankungen ausgesetzt ist.
Vorbereitung: Gemüseabfälle gut zerkleinern, damit die Umsetzung gleichmäßig verläuft., denn größere Stücke brauchen für die Umwesung länger. Kommt täglich nur wenig organisches Material zusammen, kann es an einem kühlen Ort noch ein paar Tage zwischengelagert und mit ProMilieu GARTENBOKASHI der trockenen Variante überstreut werden, bis es sich lohnt, den Eimer zu füllen. Besser ist es, alle Abfälle so frisch wie möglich in den Bokashi-Eimer einzufüllen, bevor sich Zersetzung durch Fäulnis breit macht. Keine gekochten Speisereste verwenden. Das fertige Küchen-Bokashi zeigt immer noch die ursprünglichen Strukturen des organischen Materials. Nur die frische Farbe der Rüstabfälle hat sich in ein fahles Grau-Braun verwandelt. Manchmal bildet sich ein weißes Pilzgeflecht, das sich netzartig ausbreitet. Diese Pilzfäden sind wie beim Kompost ein erwünschtes Anzeichen für gute Umsetzung. Gutes Bokashi riecht süß-säuerlich, auch der Sickersaft. Wenn es faulig stinkt, ist Sauerstoff am Werk gewesen, der Fermentationsprozess konnte nicht richtig ablaufen. In diesem Fall sollte das Bokashi kompostiert werden.
So wird der Eimer gefüllt
- Jede Schicht frischer Gemüse-Abfälle 10 bis 15 Zentimeter hoch einfüllen, mit ProMilieu GARTENBOKASHI, der trockenen Variante bestreuen (etwa 1 Hand voll). Es bringt die Fermentierung in Gang und bindet optimal den Sickersaft.
- Gemüseabfall-Schicht zusammenstauchen, damit alle Luft herausgepresst wird. Mit Sauerstoff würde der Abbau durch Fäulnis stattfinden (Oxidation, übler Geruch).
- Einen mit Sand gefüllten Folienbeutel oben drauflegen. Den Sand zum Rand hin verteilen, damit der Sack überall gut abschließt. Statt einer Sandbeschwerung kann man auch einen passend zugeschnittenen Holzdeckel mit einzelnen Steinen beschweren.
- Den Deckel nach jeder Füllung luftdicht gleichmäßig aufsetzen. Den Eimer an einen gleichmäßig temperierten Platz stellen, ohne pralle Sonne.
Sickersaft spätestens alle zwei Tage ablassen. Bleibt er länger im Eimer, beginnt er zu stinken.
Fertiges Bokashi lagern
Wenn sich mehr Bokashi angesammelt hat, als gebraucht wird, kann man es bei Kellertemperatur (7 bis 12 Grad Celsius) bis zu einem Jahr lagern.
Lagerung im Sack: Den luftdichten, stabilen Foliensack gut verschlossen auf den Kopf stellen, damit die Verschlussstelle satt auf dem Boden sitzt und keine Luft eintreten kann. Die Mikroben fallen dann in eine Art Schlaf.
Lagerung in der Grube: Ein Loch von 30 bis 60 Zentimeter Breite und Tiefe ausheben. Das Bokashi einfüllen. Pro Schicht (10 Zentimeter) eine Schaufel Erde darüber verteilen und wie Sauerkraut einstampfen. Dieses Depot ist nach sechs Wochen so vererdet, dass es im Garten eingesetzt werden kann.
Der tiefe pH-Wert (unter 4= von Bokashi wirkt sehr aggressiv, wenn direkt ins frisch fermentierte Material gepflanzt wird. Die Wurzeln würden verätzen. Aber nach 2 Wochen im Boden ist Bokashi bereits neutralisiert (pH-Wert um 7), schon ziemlich zu Erde umgewandelt und „verdaulicher“. Zu diesem Zeitpunkt sind nur noch grobe Teile des Ausgangsmaterials zu erkennen. Nach insgesamt 3 bis 4 Wochen finden wir dunkle, fruchtbare Erde vor, die fein nach Waldboden duftet und eine stabile Krümelstruktur aufweist.
Lesetipp:
Higa, T.: Neues Leben aus fermentierten Küchenabfällen – Hochwertiger Bokashi-Kompost durch Effektive Mikroorganismen (EM). ISBN 978-3-922201-63-2
Lorch, A.: EM Eine Chance für unsere Erde – Effektive Mikroorganismen, Wirkungsweise und Praxis.